Konzeption

Konzeption

Träger der Einrichtung:
Katholische Kirchengemeinde
St. Johann Baptist
Schillerstr. 38
73770 Denkendorf
Tel. 0711/3461176

Öffnungszeiten: Montag- Freitag
7.15 Uhr – 13.15 Uhr
- flexible Urlaubsplanung
- Schließtage sind dem Kinder-
garten angepasst
(9-11 Tage im Jahr)
- 2 pädagogische Tage
Gruppenstruktur: 1 Gruppe mit 10 Kindern im Alter
von 8 Wochen bis 3 Jahre

Räumlichkeiten: die Kinderkrippe befindet sich im
Erdgeschoß des Gemeindehauses mit
Gruppenraum, Schlafraum, Wickel-
und Sanitärraum, Garderobe und
Küche, Freifläche im Außenspielbe-
reich

Personalschlüssel: 1 Erzieherin zu 100%
1 Erzieherin zu 50%
1 Kinderpflegerin zu 80%

ab 7.15 Uhr Bringzeit, Begrüßung, Freispiel
ca. 8.45 Uhr Aufräumen und Hände waschen
ca. 9.00 Uhr Gemeinsames Frühstück
ca. 9.40 Uhr Toilettenbenutzung und wickeln
Hände waschen
ca. 10.00 Uhr Morgenkreis
Beschäftigung, Turnen etc.
Aufenthalt im Freien

Freispiel
- Kind entscheidet selbst wo, was, wie lang und mit wem es spielt
- den Interessen der Kinder entsprechende Angebote
- Erinnerung an Toilettenbenutzung
- Schlaf- und Ruhezeiten werden den Bedürfnissen des Kindes angepasst

ca. 12.15 Uhr Aufräumen und Hände waschen
um 12.30 Uhr Mittagessen
Toilettenbenutzung, wickeln und
Hände waschen
ab 13.00 Uhr Abholzeit, Verabschiedung

- Eingewöhnung nach dem Berliner Modell (Elternbegleitende Eingewöhnung). „Nicht wir Erzieherinnen gewöhnen das Kind, sondern es gewöhnt sich im Beisein der Bezugsperson und der Unterstützung seiner Erzieherin ein.“
- Beziehungsvolle Pflege beim Wickeln und Essen nach Emmi Pickler. Bei der Durchführung von Pflegeaktivitäten ermuntern wir selbst das Kind dazu, bei den Aktivitäten mitzumachen, statt es nur passiv zu dulden.
- Portfolioarbeit (bildhafte Dokumentation der Entwicklung des Kindes)
- Entwicklungsgespräche

Wir sorgen für eine Umgebung
- in der das Kind sich physisch sicher fühlt, forschen und entdecken kann
- die kognitiv anregend und emotional nährend ist
- in der Spiel- und Beschäftigungsmaterial individuell zur Verfügung steht
- die Zeit für ungestörtes Spiel allein und miteinander bietet
- mit Beständigkeit und klar festgelegten Grenzen und Erwartungen für achtsamen und respektvollen Umgang miteinander

Das Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind zu seiner Erzieherin eine verlässliche Bindung aufbauen kann. Dazu braucht das Kind die Unterstützung der Eltern. Wenn sie in der Eingewöhnung dabei sind und damit ihrem Kind ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, kann es sich dem Ort und der neuen Person neugierig zuwenden.
In der Grundphase der Eingewöhnung, also in den ersten drei Tagen, wird das Kind von einem Elternteil begleitet. Der Besuch der Kita sollte am 1.Tag nicht länger als eine Stunde dauern und wird nur langsam ausgedehnt. In den ersten Tagen bleiben die Eltern mit ihrem Kind im Gruppenraum. Es soll eine erste Vertrautheit mit dem neuen Ort, den anderen Kindern und seiner zukünftigen Erzieherin gewinnen.
Am 4.Tag entscheidet sich vorläufig, ob eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit benötigt wird. Es findet für die Eltern und ihrem Kind eine kurze Trennung statt. Je nachdem, wie das Kind reagiert, dauert die Trennungsphase zwischen zwei und dreißig Minuten. Wenn das Kind die Trennung akzeptiert, wird der Zeitraum der Abwesenheit der Eltern langsam weiter ausgedehnt. Wichtig ist, dass sich die Eltern immer vom Kind verabschieden und auch ein gemeinsames Abschiedsritual entwickeln.

Ist am Trennungsversuch am 4.Tag deutlich geworden, dass das Kind auf die Abwesenheit der
Bezugsperson noch nicht verzichten kann, muss an den folgenden Tagen die Beziehung zwischen Erzieherin und Kind langsam weiter ausgebaut werden.
In den nächsten zwei Wochen nach Beendigung der Eingewöhnungszeit empfehlen wir, dass die Eltern für uns jederzeit erreichbar sind.

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.

Von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes in dieser Altersgruppe sind Bindungsbeziehungen, denen es besondere Aufmerksamkeit zu schenken gilt. Wichtig ist hierbei, dass Kinder den Wunsch entwickeln mit anderen Kindern tätig zu sein und selbst mit ihnen Kontakt aufnehmen. Sie werden langsam daran gewöhnt, einfache Verhaltensnormen zu beachten. Außerdem wird die Selbstbedienung bei den Kindern entfacht und teilweise auch schon gefestigt. Die Kinder beginnen ihre geistigen und manuellen Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln, dabei bleibt das Spiel Haupttätigkeit.

Im Interesse einer ganzheitlichen Entwicklung der uns anvertrauten Kinder ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Sie bildet die Vorraussetzung für eine angemessene Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit.

Elternmitbestimmung
- Wahl von Elternvertretern
- regelmäßige Elternbeiratssitzungen und Austausch
- mitgestalten von Eltern-Kind-Aktionen
- Möglichkeit von Wünschen und Anregungen

Angebote der Zusammenarbeit
- jährlich 2 Elternabende
- Tür- und Angelgespräche
- Entwicklungsgespräche
- Aktionsangebote
- Hausbesuch vor Aufnahme in die Krippe

Eltern haben das Recht sich mit Hinweisen, Anregungen und Ideen an die pädagogische Fachkraft, pädagogische Führungskraft und den Elternbeirat zu wenden.
- Für Kritik oder Einwände gibt es in unserer Kindertagesstätte die Möglichkeit der schriftlichen Beschwerde oder die Nutzung des Elternbriefkastens im Eingangsbereich des Kindergartens.
- Werden Fehlermeldungen oder Beschwerden an uns herangetragen, werden diese zeitnah bearbeitet.
- Gemeinsam mit dem Team werden die Ursachen ermittelt und Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Die Ursachenanalyse und Korrekturmaßnahmen werden dokumentiert.
- Besteht eine Gesundheitsgefährdung oder ist die Versorgung der Kinder beeinträchtigt, besteht sofortiger Handlungsbedarf.
- Über die Erarbeitung und Umsetzung der Korrekturmaßnahmen werden die betroffenen Eltern im Gespräch oder schriftlich informiert.
- In den Teamsitzungen reflektieren und werten die pädagogischen Mitarbeiterinnen die Korrekturmaßnahmen und deren Umsetzung.

Für die pädagogische Arbeit mit den Kindern im Alltag ist es uns wichtig, im Sinne der
„UN Konvention“ die Rechte der Kinder zu wahren und zu gewährleisten.

- Es darf bei Kinderkonferenzen mitbestimmen
und mitentscheiden, wie der Alltag im
Kindergarten gestaltet wird. Dabei werden seine
Belange (Wünsche, Interessen und Bedürfnisse)
beachtet und ernst genommen.
- Die Erzieherin stärkt das Kind, sich dem Erwachsenen gegenüber zu behaupten.
- Die Erzieherin ermutigt das Kind zu sagen, was es denkt und hört ihm aufmerksam zu.

Das Kind hat die Möglichkeit im Gespräch mit einer ihm vertrauten Person oder Erzieherin seine Beschwerde vorzubringen. Gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht und diese zeitnah umgesetzt.

- ständige Reflektion der pädagogischen Arbeit in Gruppen- und Gesamtbesprechungen
- pädagogische Planungstage – Vertiefen von kindergartenrelevanten Themen
- regelmäßige Teilnahme aller Mitarbeiter an Fortbildungen, In-House-Fortbildungen in der Seelsorgeeinheit und Fortbildungen des kath. Landesverbandes
- stetige Weiterentwicklung der Konzeption